Historisches


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Noch erhaltene Bohrtürme für die Salzgewinnung

Noch erhaltene Bohrtürme für die Salzgewinnung

 
Wappen aus der Zeit, wo Bad Dürrheim noch zum Großherzugtum Baden gehörte

Wappen aus der Zeit, wo Bad Dürrheim noch zum Großherzugtum Baden gehörte

 
Noch erhaltene Bohrtürme für die Salzgewinnung

Noch erhaltene Bohrtürme für die Salzgewinnung

 
Torbogen zwischen Haus des Bürgers und Heimatmuseum

Torbogen zwischen Haus des Bürgers und Heimatmuseum

 
Schild des Heimatmuseums

Schild des Heimatmuseums

 
Heimatmuseum am Busbahnhof

Heimatmuseum am Busbahnhof

 
Torbogen zwischen Haus des Bürgers und Heimatmuseum

Torbogen zwischen Haus des Bürgers und Heimatmuseum

 
Torbogen am Haus des Gastes

Torbogen am Haus des Gastes

 
Torbogen am Haus des Gastes Blick zur Rückseite Bahnhofsstraße

Torbogen am Haus des Gastes Blick zur Rückseite Bahnhofsstraße

 

Zeugen einer vergangenen Zeit

Verglichen mit Städten wie Villingen oder Rottweil hat Bad Dürrheim leider nur noch wenige Gebäude, die man als historisch bezeichnen kann. Und die vorhandenen tragen leider keine Gedenktafeln, die dem Besucher die historische Bedeutung erklären.

Mit der Entdeckung großer Salzvorkommen im Jahre 1822 und ihrer baldigen Anwendung auch für medizinische Zwecke wurde aus einem bis dahin unbedeutenden Dorf im Laufe der Zeit ein bekannter und geschätzter Kurort mit den drei Prädikaten Sole-Heilbad, Heilklimatischer Kurort und Kneipp-Kurort.

Unsere Bilder zeigen in der ersten Zeile zwei der vier noch verbliebenen Bohrtürme. Den Gedenkstein in der Mitte setzte ein Hauseigentümer in der Wilhelmstraße als Erinnerung an die Zeit, in der Bad Dürrheim zum Großherzogtum Baden gehörte.

Die beiden nächsten Bilderzeilen zeigen weit gespannte Torbögen, die das heutige Haus des Bürgers bzw. das heutige Haus des Gastes mit den Anbauten verbinden. In diesen beiden Häusern wurde aus der Sole, die in den Bohrtürmen geförderten wurde, durch Sieden Kochsalz gewonnen.

Der Anbau vom Haus des Bürgers beherbergt das Heimatmuseum, das vom hiesigen Geschichts- und Heimatverein betrieben wird und jeweils sonntags von 14 – 17 Uhr kostenlos zu besichtigen ist. An seiner Fassade zeigt ein altes Bild die damaligen Arbeitsbedingungen in der Saline. Darunter die Worte: „Bad Dürrheimer Sole seit Anno 1823: „Auf Gottes Geheiß aus der Tiefe geboren. Der Lebenden Leiden zu lindern erkoren.“

Das alte Rathaus in der Schulstr. 7 war Sitz der Stadtverwaltung, bis diese nach Stilllegung der Saline in den siebziger Jahren in die damit frei gewordenen  beiden Häuser der Salinenverwaltung umzog.

Der Hänslehof ist das älteste Gebäude der Stadt. Er war Sitz des Vogtes des Johanniterordens von Villingen, der für Bad Dürrheim große Bedeutung hatte. Die katholische und die evangelische Kirche der Kernstadt verdanken ihren Namen dem Schutzpatron der Johanniter. Das achtspitzige weiße Malteserkreuz auf rotem Grund im Stadtwappen von Bad Dürrheim geht auf diese Historie zurück.

Der Hänslehof wurde unter der Olympiareiterin Herta Schlotterbeck als Besitzerin denkmalgerecht renoviert und zum Hotel umgebaut. Dieses genoss weit über die Region hinaus einen guten Ruf. Hier traf sich beispielsweise die Landesregierung mit Gästen aus dem In- und Ausland. Nach einem Brand am 12.12.1985 wurde der Hänslehof wieder aufgebaut und weiter als Hotel betrieben. Heute gehört er zur Mutter/Vater- Kind Kurklinik gleichen Namens, betrieben von der Familie Schreijäg.

Die Zehntscheuer ist wohl das zweitälteste heute noch erhaltene Gebäude der Stadt. Es liegt an der Schulstraße gegenüber der katholischen Kirche, diente in Jahren des Um- und Neubaus sogar als Notkirche, und befindet sich heute im Besitz der Immobiliengruppe Rebholz.


Quellen:

Schrift „Die Geschichte Bad Dürrheims” ohne Impressum, vermutlich herausgegeben von der Kur- und Bäder GmbH, erhalten an der Touristinformation im Haus des Gastes

Löwe der Baar” – ein Buch mit Gedanken und Erinnerungen von und über Otto Weißenberger, früherer Bürgermeister, Kurdirektor, Ehrenbürger und Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland, 1991 herausgegeben von Joh. Moon im Auftrag der Kur- und Bäder GmbH

Wikipedia, die freie Enzyklopädie zum Thema „Saline”